Landwirtschaftliche Leserreise der Bauern Zeitung Japan

Flagge Japan

Landwirtschaftliche Leserreise der Bauern Zeitung Japan

Kommen Sie mit in ein Land der Gegensätze. Nebst dynamischen, hochmodernen Grossstädten und der uralten Tradition und Kultur hat Japan, das Land der aufgehenden Sonne, noch viel mehr zu bieten.

Die Gesamtfläche von 378.000 Quadratkilometern des Inselstaates im nördlichen Pazifik untergliedert sich in vier Hauptinseln (Hokkaido, Honshu, Shikoku und Kyushu), die von über 3000 kleineren Inseln umgeben sind. Somit ist Japan nur wenig kleiner als Deutschland und die Schweiz zusammengenommen. In Japan leben 127 Millionen Menschen. Mit einer Länge von fast 3000 Kilometern erstreckt sich die Inselkette über 14 Breitengrade hinweg.

Die landwirtschaftlichen Anbaugebiete Japans sind relativ klein. Obwohl Japan einen der höchsten Ernteerträge pro bewirtschaftetem Land in der Welt aufweist, sind nur gerade mal 4 Prozent der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft beschäftigt. Etwa 70 Prozent des eigenen Nahrungsmittelbedarfs werden im Land selbst erzeugt. Der Anteil der ländlichen Bevölkerung ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen; dennoch hat sich die Bedeutung der Landwirtschaft nicht verändert. Da die Landfläche für die Bewirtschaftung begrenzt und entsprechend wertvoll ist, steht für die Viehzucht nur wenig Fläche zur Verfügung. Dennoch werden etwa 9 620 000 Schweine, 4 391 000 Rinder und 306 000 000 Geflügel gehalten.

40 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche werden für den Reisanbau verwendet, der über ein Drittel der Gesamternte beträgt. Reis bildet nach wie vor den Grundstock der japanischen Ernährung; Änderungen in den Ernährungsgewohnheiten und die Entwicklung besserer Anbauverfahren haben jedoch zu einer unübersehbaren Überproduktion geführt. Weizen, Gerste und Sojabohnen zählen ebenfalls zu den wichtigsten Ernteerzeugnissen. Weitere Anbauprodukte sind Kartoffeln, Zuckerrüben, Zuckerrohr, Rettich, Kohl, Süsskartoffeln, Chinakohl, Zwiebeln, Tomaten und Gurken sowie Mandarinen und andere Zitrusfrüchte, Melonen, Äpfel und ausserdem Tabak. Von grosser Bedeutung ist der Anbau von Tee, der vorwiegend für den innerjapanischen Gebrauch produziert wird.

Auch Fisch ist ein Grundnahrungsmittel in Japan und lässt sich in seiner Bedeutung beinahe mit dem Reis vergleichen. Daher gehört der Fischfang und die Fischverarbeitung zu einem der wichtigsten Wirtschaftsbereiche im Land.
Daten
ab Preis in CHF p.P.
Doppelzimmer ab 25 Personen
Daten
ab Preis in CHF p.P.
27.10.2019 - 10.11.2019
ab CHF 6‘990
Daten
ab Preis in CHF p.P.
Doppelzimmer ab 20 Personen
Daten
ab Preis in CHF p.P.
27.10.2019 - 10.11.2019
ab CHF 7‘490
Daten
ab Preis in CHF p.P.
Doppelzimmer ab 15 Personen
Daten
ab Preis in CHF p.P.
27.10.2019 - 10.11.2019
ab CHF 8‘380
Agrar Reisen
Assistant Product Manager
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Reiseprogramm
Landwirtschaftliche Leserreise der Bauern Zeitung Japan

1. Tag Zürich – Tokio (Narita)
Individuelle Anreise an den Flughafen Zürich-Kloten. Um 13.00 Uhr Direktflug (Flugzeit ca. 11h 55 Min) mit Swiss nach Tokyo, Flughafen Narita

2. Tag Tokio (Narita) – Kagoshima
Am Morgen Landung in Tokyo (Zeitdifferenz +8h). Hier erwartet Sie Ihre lokale, Deutsch sprechende und fachkundige Reiseleitung, die Sie während der ganzen Reise begleiten wird. Transfer zum Flughafen Haneda. Möglichkeit zu einem individuellen Mittagessen am Flughafen Haneda. Weiterflug nach Kagoshima (Flugzeit ca. 2h). Am späten Nachmittag Ankunft, Transfer zum Hotel und Zimmerbezug. Willkommensapéro und gemeinsames Abendessen im Hotel. Drei Übernachtungen in Kagoshima

3. Tag Kagoshima
Nach dem Frühstück stehen die ersten Fachbesuche auf dem Programm. Zuerst besichtigen Sie einen zentralen Wartungsbetrieb für grosse landwirtschaftliche Maschinen. Anschliessend besuchen Sie eine Brennerei, die Shochu Schnaps herstellt. Geniessen Sie ein Mittagessen auf dem Betrieb.

Am Nachmittag werden Sie bei einer Gemüsebau-Kooperative erwartet, die je nach Saison Gurken, Chinesischer Rettich, Chinakohl, Taro und vieles mehr produziert. Taro ist eine stärkehaltige Knollen-Speisepflanze und wird weitgehend in den Süd-Ost-asiatischen Ländern angebaut. In Japan ist diese Pflanze unter den Namen Sato-imo bekannt und wird vor allem in der traditionellen japanischen Küche verwendet. Am frühen Abend besuchen Sie einen Bauernmarkt, wo Gemüse, Früchte, Fisch und Fleisch verkauft wird. Das Abendessen findet in einem lokalen Restaurant statt.

4. Tag Sengan-en Garten
Am Vormittag besuchen Sie den Japanischen Garten Sengan-en. Der «Ort der landschaftlichen Schönheit» gehört zu den UNESCO-Welterbestätten. Vom Park aus haben Sie eine eindrückliche Aussicht auf den Vulkan Sakurajima. Nach einem individuellen Mittagessen besuchen Sie eine Süsskartoffelfarm, welche zudem Japanische Orangen anbaut und Mitglied einer grossen Produzenten-Kooperative ist. Geniessen Sie das Abendessen in einem lokalen Restaurant.

5. Tag Kagoshima – Unzen
Nach dem Frühstück fahren Sie mit Bus und Fähre zuerst über die Nagashima Insel, dann weiter über die Amakusa Inseln nach Shimabara in der Präfektur Nagasaki. Von hier aus sieht man den Mt. Unzen, ein Vulkankomplex aus mehreren Gipfeln und Kratern. Nach Ankunft in Unzen Spaziergang durch das geothermische Gebiet Jigoku. Japanisches Abendessen und Übernachtung in einem Ryokan in Unzen City (keine Einzelzimmer möglich). Ryokan sind traditionelle japanische Hotels und eine Übernachtung in einem ist der Höhepunkt vieler Japanreisen. Da man ein bisschen über japanische Sitten und Etikette wissen sollte, wenn man in einem Ryokan übernachtet, nehmen viele keine ausländischen Gäste auf, andere sind hingegen auf solche Gäste ausgerichtet.

6. Tag Unzen – Hiroshima
Transfer zum Bahnhof von Isahaya und Fahrt im Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen (Fahrtzeit ca. 3,5h) nach Hiroshima. Sie erhalten eine Lunch Box zur Verpflegung im Zug. Stadtrundfahrt in Hiroshima. Hiroshima war schon im 16. Jahrhundert eine bedeutende Stadt. Im zweiten Weltkrieg war sie eines der militärischen Zentren Japans und hatte ca. 350‘000 Einwohner. Die Stadt liegt am Otagawa-Fluss, der auf dem Gebiet von Hiroshima ein Delta bildet und in den Seto-Inlandsee mündet. Das flache Stadtgebiet war einer der Gründe, warum die Amerikaner im zweiten Weltkrieg ihre neue Waffe hier ausprobieren wollten. Hiroshima wurde deshalb vor dem Atombombenabwurf von Angriffen verschont. Bei dem Angriff vom 6. August 1945 wurde das Stadtgebiet zu über 80% zerstört, weit mehr als 100‘000 Menschen starben sofort, durch Spätfolgen sind bis heute über 250‘000 Atombombenopfer in Hiroshima zu beklagen. Bereits drei Tage nach der Atombombendetonation fuhr in Hiroshima wieder die erste Strassenbahn, und die Bürger von Hiroshima lieben deshalb auch heute noch dieses Verkehrsmittel. Strassenbahnwaggons aus aller Welt, auch Niederflurwagen aus Deutschland, können im Stadtbild beobachtet werden. Heute ist Hiroshima eine moderne Grossstadt mit mehr als einer Million Einwohnern. Die Krähenburg wurde an alter Stelle wiederaufgebaut, aber der Atombombendom, der Friedenspark und viele andere Details sorgen dafür, dass die Erinnerung an die Katastrophe von 1945 lebendig bleibt. Sie unternehmen eine Stadtbesichtigung am Nachmittag. Abendessen in einem lokalen Restaurant und eine Übernachtung in Hiroshima.

7. Tag Hiroshima – Kyoto
Zugfahrt (Fahrtzeit ca. 2h) nach Shin-Kob. Nach den vielen städtischen Eindrücken in den letzten Tagen stehen heute wieder Fachbesuche auf dem Programm. Sie starten mit der Kobe Takami Rinderfarm und kommen anschliessend in den Genuss von einem köstlichen BBQ Mittagessen. Die Farm mit 1200-1300 Rindern wurde im 1982 gegründet. 1991 wurde sie vom Premierminister in der Wagyu Olymic (bestes Fleisch in Japan) ausgezeichnet. Kobe Takami Fleisch hat 10-20 Mal mehr Glutaminsäure, was sie von anderem Fleisch differenziert.

Am Nachmittag besuchen Sie den Tanba Tee Betrieb, der auf Grüntee spezialisiert ist. Die Entstehung des Betriebes führt viele Jahre zurück. Bereits vor 1200 soll dort Tee angebaut worden sein. Es wurde viel Tee nach Osaka verkauft, was eine wichtige Einnahmequelle war. Die Hälfte des im 19. Jahrhundert konsumierten Tees in Osaka soll Tanba Tee gewesen sein. Am Abend Ankunft in Kyoto, Abendessen in einem lokalen Restaurant und zwei Übernachtungen.

8. Tag Kyoto
Den heutigen Tag verbringen Sie in Kyoto. Die einstige japanische Hauptstadt Kyoto liegt auf der Insel Honshu. Kyoto hat fast 1.5 Millionen Einwohner und ist bekannt für seine zahlreichen buddhistischen Tempel, seine Gärten, den Kaiserpalast, Shinto-Schreine und traditionellen Holzhäuser. Sie gilt als eine der geschichtlich und kulturell bedeutendste Stadt Japans. Kyoto war von 794 bis 1868 Sitz des kaiserlichen Hofs. 14 Tempel und Shinto-Schreine wurden 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Berühmt sind auch die Traditionen der Stadt, wie das Kaiseki-Mahl, das aus mehreren Gängen genau vorgeschriebener Gerichte besteht und in Begleitung einer Geisha, einer japanischen Gesellschafts­dame, wie sie häufig im Gion-Viertel zu finden sind, eingenommen wird.

Es erwarten Sie viele weitere Sehenswürdigkeiten wie Nijo Castle, Golden Temple, Heian Jingu Shrine, Gion Viertel und vieles mehr. Und wie wäre es mit einem Abstecher zum Nishiki Markt? Er bietet Ihnen eine Fülle von lokalen Produkten, spannende Fotosujets und ist einfach ein einmaliges Erlebnis.

9. Tag Kyoto – Kanazawa
Nach dem Frühstück Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen nach Kanazawa (Fahrtzeit ca. 2,5h). Der beliebte Touristenort ist eine Großstadt, Seehafen und Verwaltungssitz der Präfektur Ishikawa auf Honshū, der Hauptinsel von Japan. Kanazawa liegt etwa 150 km nördlich von Nagoya an der Küste zum japanischen Meer und ist mit gut 450.000 Einwohnern die größte Stadt in der Region. Wir unternehmen eine Halbtagestour in der Stadt, die bekannt ist für die gut erhaltenen Viertel aus der Edo-Ära, für Kunstmuseen und regionales Kunsthandwerk. Der Garten Kenroku-en wurde im 17. Jahrhundert angelegt und ist berühmt für seine klassische Landschaftsgestaltung mit Teichen und Bächen.

10. Tag Kanazawa
Heute unternehmen Sie einen Tagesausflug in die Ishikawa Präfektur und besuchen in der Gegend von Ja Hakui eine Region, die sich einer ökologischen, Umwelt- und Ressourcen-schonenden, nachhaltigen Landwirtschaft verschrieben hat. Sie liegt am Eingang von Noto Peninshula, umgeben von Nihons Meer und Bergen. Zum Abschluss werden Sie noch auf einem Gemüseanbaubetrieb erwartet. Die Reisterrassen der Gegend wurden als erstes landwirtschaftliches Erbe der Welt gewählt. Nach einer kurzen Fahrt zurück nach Kanazawa bleibt etwas Zeit die Stadt auf eigene Faust zu entdecken.

11. Tag Kanazawa – Nagano
Nach dem Frühstück fahren Sie bequem im Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen von Kanazawa nach Nagano (Fahrtzeit ca. 1h). Die Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur Nagano im Zentrum von Honshū hat knapp 400'000 Bewohner. Nagano ist bekannt für seinen buddhistischen Zenko-ji Tempel, der eine der ältesten Buddha-Darstellungen Japans enthält. Die Bronzestatue geht wahrscheinlich auf das 6. Jahrhundert zurück. Die Haupthalle des Tempels ist eine der größten Holzbauten Japans. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Es besteht die Möglichkeit, sich einem Besuch des Zenko-ji Tempels anzuschliessen. Der Tempel befindet sich nur ca. 15 Gehminuten vom Hotel entfernt. Zwei Übernachtungen in Nagano.

12. Tag Nagano
Heute bleiben Sie in der Gegend von Nagano, in welcher 2005 die Weltausstellung stattfand. Es finden wieder spannende Fachbesichtigungen auf dem Programm. Unter anderem besuchen Sie einen Betrieb für Obst, Pilze, Chinakohl, Lauch mit einem Obstsortierzentrum. Das Mittagessen sowie das Abendessen geniessen Sie in einem lokalen Restaurant.

13. Tag Nagano – Tokyo
Sie fahren mit dem Zug (Fahrtzeit ca. 2h) von Nagano nach Tokyo und weiter in die Gegend von Chiba. Vor der um 1945 einsetzenden Industrialisierung war Chiba vornehmlich als Herkunftsort von Sojasosse, Likör, süßem Sake-Wein und Bier bekannt. Die Grossstadt ist auch ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt. Bei Ihrem letzten Fachbesuch besichtigen Sie einen Betrieb der Gemüse, Erdbeeren und Sojabohnen anbaut. Anschliessend Transfer in die Hauptstadt Japans, nach Tokyo. Zwei Übernachtung in Tokyo.

14. Tag Tokyo
Am frühen Morgen steht ein optionaler Besuch zum Fischmarkt auf dem Programm. Anschliessend unternehmen Sie eine ausführliche Stadtbesichtigung durch Tokyo. Tokyo ist mit knapp 10 Millionen Einwohnern (14.723 Einwohner pro km²) eine der grössten Städte der Welt. Der Grossraum Tokyo hat ca. 35 Millionen Einwohner. Die japanische Hauptstadt hat keine Altstadt und kein Zentrum im Sinne europäischen Städtebaus, Bahnhöfe bilden die Zentren, an denen sich die Menschenmassen und ein Gewühl von Restaurants und Läden konzentrieren. Tokyo lässt keine gezielte Planung erkennen, erscheint viel zu gross und hat wenige klassische Sehenswürdigkeiten, doch die wahre Schönheit steckt im Detail: konzentrierte Neonreklamen und gestylte Läden, kunstvoll angelegte Gärten, Tempel und Schreine, vielseitiges Essen in den unzähligen Restaurants und besonders die Japaner selbst und ihre Art zu leben.

Auf einer Stadtbesichtigung besuchen wir unter anderem den Asakusa Shrine, Hamarikyu Garden, Tokyo Tower (333m hoch) und Ginza, der Unterhaltungsbezirk von Tokyo mit einer Vielzahl von Restaurants, Theatern, Kaufhäusern, Ausstellungsräumen und Kunstgalerien. Abschiedsabendessen in einem lokalen Restaurant.

15. Tag Tokyo - Zürich
Frühes Frühstück im Hotel, anschliessend Transfer zum Flughafen Narita in Tokyo. Abflug um 10:40 Uhr, Reisezeit 12h 45Min. Um 15.25 Uhr Ankunft am Flughafen Zürich (Zeitdifferenz -8h). Individuelle Heimreise.

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