Landwirtschaftliche Leserreise der BauernZeitung Serbien & Nordmazedonien

Flagge Serbien

Landwirtschaftliche Leserreise der BauernZeitung Serbien & Nordmazedonien

Serbien ist ein Land der topografischen Gegensätze: Im wirtschaftlich wohlhabenderen Norden zieht sich die Pannonische Tiefebene der Vojvodina in die Weite. Kaum ein Hügel erhebt sich, und auch nach stundenlanger Autofahrt durch das nördlich der Save und Donau liegende Flachland, bleibt der Horizont eine waagrechte Linie. Sie sei Europa im Kleinen, heisst es über die Region Serbiens, die im Westen an Kroatien, im Norden an Ungarn und im Osten an Rumänien grenzt und Menschen aus 26 Nationen und ethnischen Gruppen eine Heimat gibt. Die Provinz Vojvodina wird auch als Kornkammer des Landes genannt. Auf die Erntemengen wirken sich neben guten klimatischen und ökologischen Bedingungen besonders die fruchtbaren Böden positiv aus, die vor allem aus ertragreichen Optimal-Böden der Steppen-Schwarzerden bestehen. Industrielle Intensivkulturen auf Gross-Schlägen nehmen daher im Norden auch bedeutende Flächen ein. Hier sind Ölsaaten, Zuckerrüben, Mais, Kartoffeln und Weizen vorherrschende Feldfrüchte. Die hügeligen bis bergigen Regionen Zentral- und Südserbiens sind dagegen oft von Obstplantagen geprägt. Serbien ist auch im globalen Massstab ein bedeutender Produzent von Pflaumen, Himbeeren und Äpfeln. Etwa 65 Prozent der gesamten Fläche Serbiens sind landwirtschaftlich nutzbar. Die Land- und Forstwirtschaft in Nordmazedonien ist weiterhin ein Schlüsselsektor der mazedonischen Wirtschaft. Als landwirtschaftliche Nutzfläche werden 1,32 Millionen Hektar (51 Prozent der Gesamtfläche) angesehen. Im Unterschied zu ihren Landsleuten im früheren Jugoslawien haben die Mazedonier eher Paprika und Tomaten anstatt Fleisch produziert. Mazedonien ist eines der Länder die versuchen, auf den globalen Weinmarkt vorzustossen, wozu es auch reichlich Potential hat. Das sonnige Klima während des ganzen Jahres, der steinige Boden, gute Trauben und neue Technologien ermöglichen einen Wettbewerbsvorteil unter den Newcomern.
Daten
ab Preis in CHF p.P.
Doppelzimmer ab 30 Personen
Daten
ab Preis in CHF p.P.
25.09.2020 - 02.10.2020
ab CHF 1‘590
Daten
ab Preis in CHF p.P.
Doppelzimmer ab 25 Personen
Daten
ab Preis in CHF p.P.
25.09.2020 - 02.10.2020
ab CHF 1‘695
Daten
ab Preis in CHF p.P.
Doppelzimmer ab 20 Personen
Daten
ab Preis in CHF p.P.
25.09.2020 - 02.10.2020
ab CHF 1‘840
Agrar Reisen
Assistant Product Manager
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Reiseprogramm
Landwirtschaftliche Leserreise der BauernZeitung Serbien & Nordmazedonien

1. Tag Zürich – Belgrad
Individuelle Anreise an den Flughafen Zürich-Kloten. Am Morgen Flug mit SWISS von Zürich nach Belgrad (ab 12:20 / an 14:00 Uhr). Nach Ihrer Ankunft erwartet Sie die lokale, Deutsch sprechende und fachkundige Reiseleitung, die Sie während der ganzen Reise begleiten wird. Anschliessend Stadtrundfahrt durch Belgrad.
Belgrad wurde an einem strategisch wichtigen Punkt, wo die Save in die Donau mündet, gegründet. Die serbische Hauptstadt wird daher auch oft als „Tor zum Balkan“ genannt. Heute zeichnet sich die kosmopolitische Stadt durch ihre bunt zusammengewürfelten Architekturstile und ihre Gastfreundlichkeit aus. Besuch der Festung von Belgrad und Stadtspaziergang. Die Festung von Belgrad bildet den historischen Kern der Stadt. Vor allem im Kampf zwischen dem Habsburgerreich und dem Osmanischen Reich spielte die Festung eine wichtige Rolle. Heute ist die Festung eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Belgrad. Danach Besichtigung einer Rakija Destillerie, welche als Nationalgetränk Serbiens gilt und meist aus Weintrauben, Aprikosen, Birnen und die bekannteste Šljivovica aus Zwetschgen produziert wird (šljiva heisst übersetzt Zwetschge). Natürlich darf eine Degustation nicht fehlen! Abendessen und 3 Übernachtungen im Raum Belgrad.

2. Tag Belgrad – Vrbas – Novi Sad – Belgrad
Nach dem Frühstück Fahrt in die Region Vojvodina. In Vrbas werden Sie auf einem grossen landwirtschaftlichen Betrieb erwartet (4.400 ha mit Getreide- und Futterpflanzenanbau; Milchvieh- und Fleischrinderhaltung). Anschliessend Besuch eines Soja-Anbaus. Am Nachmittag Stadtrundgang durch Novi Sad, die Europäische Kulturhauptstadt 2021.
Das „Serbische Athen“ ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Serbiens. Heute noch zeichnet sich die zweitgrösste Stadt mit 300.000 Einwohnern durch ihre elegante Altstadt und charmanten Gässchen aus. Hier vermischen sich verschiedene Religionen, Kulturen und Nationalitäten, die in friedlichem Einklang zusammenleben. Nach einem kurzen Spaziergang auf der Petrovaradin Festung Abendessen in einem Restaurant mit wunderschöner Aussicht auf die Stadt. Sie war die grösste Festung Europas im 17. Jahrhundert. Gleichzeitig war sie die wichtigste Festung der Habsburgermonarchie auf dem Balkan. Sie erstreckt sich über ein Gebiet von 112 ha, darunter ein einzigartiges System an unterirdischen Gängen unter der Festung mit einer Länge von 16 km. Seit dem Jahr 2001 findet in der Festung jeden Juli eines der grössten Musikfestivals Südosteuropas, das Exit, statt. Rückkehr ins Hotel und Übernachtung wie am Vorabend.

3. Tag Belgrad – Pančevo – Naturschutzgebiet Zasavica – Belgrad
Am Morgen Besichtigung eines Betriebes, der in verschiedenen landwirtschaftlichen Sparten tätig ist (Landmaschinenhandel, Handel und Lagerung von Getreide, Produktion von Tierfutter, Haltung von Mastschweinen und Milchkühen). Danach Besuch des Naturschutzgebietes Zasavica, welches sich auf 33 km erstreckt und zahlreiche bedrohte Pflanzen und Tiere beheimatet. Auch der beinahe ausgestorbene Balkanesel, aus dessen Milch der teuerste Käse der Welt hergestellt wird, ist in Zasavica anzutreffen. Podolsko Rinder und Mangulica Wollschweine geniessen hier auch das Gras auf räumigen Weiden. Gemeinsames Mittagessen mit serbischen Spezialitäten auf dem Betrieb. Danach Besichtigung des Obstbetriebes, welcher die grösste Apfelplantage Serbiens besitzt. Abendessen im Restaurant mit Folklore-Tanzeinlage. Übernachtung wie am Vorabend.

4. Tag Belgrad – Topola – Niš
Nach dem Frühstück fahren Sie Richtung Süden. Unterwegs besichtigen Sie eine Brauerei inklusive Verkostung. Weiterfahrt nach Topola, eine im Herzen der Weinbauregion Šumadija gelegene Kleinstadt.
Die Kleinstadt Topola spielt für die Schaffung einer serbischen Identität eine wichtige Rolle. Hier wurde während des ersten serbischen Aufstandes von 1804 bis 1813 die Hauptstadt verlegt und nahezu alle Mitglieder der serbischen Adelsfamilie liegen hier bestattet. Anschliessend Besuch des Berges Oplenac in Topola. Am Berg Oplenac befinden sich das Mausoleum der serbischen Königsdynastie Karadordevic, die Kirche des Heiligen Georgs, die königlichen Weinberge und die königliche Villa. Als Nächstes steht die Besichtigung des Unternehmens Medino auf dem Programm, dem grössten Honigexporteurs Serbiens. Anschliessend werden Sie auf einem Weingut inklusive Weinprobe erwartet. Der Weinbau in Serbien hat eine jahrhundertealte Tradition und reicht bis in die Römerzeit zurück. Nach einem Rückgang der Weinproduktion in den 1990er-Jahren aufgrund des Jugoslawienkrieges, hat sich der Weinbau mittlerweile wieder erholt und die Weine bereits internationale Anerkennung erreicht. Abendessen und zwei Übernachtungen in Niš.

5. Tag Niš – Dimitrovgrad – Pirot – Niš
Am Morgen fahren Sie durch die Sicevo-Schlucht nach Dimitrovgrad.
Die Sicevo-Schlucht wurde über Jahrtausende hinweg vom Fluss Nišava geschaffen und bietet ein aussergewöhnliches Panorama auf Canyons und Gebirgsformationen. Hier besichtigen Sie einen landwirtschaftlichen Betrieb, der Pionier des biologischen Landbaus in Serbien ist. Er besitzt 200 Buša-Kühe, eine einheimische Rasse die vom Aussterben bedroht ist. Seine rund 60 Esel dienen der Eselsmilchproduktion. Um eine nachhaltige Landwirtschaft und Entwicklung der Region Dimitrovgrad zu fördern arbeitet er zusammen mit der ETH in Zürich, deren Studenten und Professoren Workshops auf diesem Bauernhof organisiert haben. Traditionelles Mittagessen auf dem Betrieb. Weiterfahrt nach Pirot und Besuch einer auf Milchwirtschaft spezialisierten Fachschule inkl. Käseverkostung. In der Fachschule werden traditionelle Kuh- und Schafmilchkäsesorten von den jungen Käseexperten hergestellt. Fahrt zurück nach Niš und Stadtbesichtigung. Niš wird auch das "Tor des Ostens und des Westens" genannt, weil es sich an der Kreuzung zwischen Europa und dem Nahen Osten befindet. Es ist eine der ältesten Städte des Balkans und eines der wichtigsten Industriezentren in Serbien. Mit rund 29.000 Studenten ist die Universität von Nis das zweitgrösste Bildungs- und Forschungs-Institut in Serbien. Das gibt der Stadt das typische Flair einer Studentenstadt mit kleinen Kneipen und Bars. Darüber hinaus finden das ganze Jahr über viele Kulturveranstaltungen und Konzerte statt, wie zum Beispiel das international bekannte Nišville Jazz Festival. Wegen seiner ereignisreichen und turbulenten Vergangenheit gibt es in der Stadt eine Vielzahl historischer Funde zu bewundern: Jahrtausende alte Tonfiguren, römische Statuen und - natürlich - eine Skulptur von Konstantin dem Grossen. Der römische Kaiser wurde in Niš geboren. Nicht weit von Niš entfernt liegen auch einige interessante archäologische Stätten. Abendessen und Übernachtung wie am Vorabend.

6. Tag Niš – Tikveš – Ohrid
Vom Frühstück gestärkt fahren Sie nach Nordmazedonien. Als Erstes steht die Besichtigung eines Weinbaubetriebes in der Weinbauregion Tikveš auf dem Programm.
Das Klima in Nordmazedonien ist mediterran-kontinental und bildet daher die beste Voraussetzung für den Anbau und die Herstellung erstklassiger Weine. In den 1980er-Jahren wurden zwei Drittel der gesamten Weinproduktion Jugoslawiens im heutigen Nordmazedonien erzeugt. Heute sind die rund 40 Weingüter vollständig privatisiert. Möglichkeit für eine Weinverkostung und ein Mittagessen am Weingut (fakultativ). Anschliessend besichtigen Sie zwei Obstbaubetriebe (eine mit Pfirsiche und eine mit Apfel- und Kirschplantagen). Weiterfahrt nach Ohrid. Ohrid liegt am gleichnamigen See unweit der albanischen Grenze. Die Stadt gilt mit ihrer gut erhaltenen Altstadt, der Festung und der zahlreichen Kirchen und Moscheen als eine der schönsten Städte Nordmazedoniens. Der Ohridsee ist einer der ältesten und tiefsten Seen Europas. Abendessen und eine Übernachtung im Raum Ohrid.

7. Tag Ohrid – Skopje
Am Morgen Besuch beim Hydrobiological Institut.
Das 1935 gegründete Hydrobiologische Institut des PSI in Ohrid ist eine öffentliche und staatliche Organisation für Wissenschaft, Forschung und Bildung von nationalem Interesse. Anschliessend steht die Stadtbesichtigung von Ohrid auf dem Programm. Das „Jerusalem des Balkans“ ist für seine zahlreichen Kirchen und Klöster bekannt. In der Stadt mit nicht einmal 60.000 Einwohnern befinden sich exakt 365 Kirchen – für jeden Tag des Jahres eine! Der letzte Fachbesuch dieser spannenden Reise gilt einem grossen Fischzuchtbetrieb. Die Ohridforelle ist ein sehr wohlschmeckender Speisefisch und kommt nur hier vor. Weiterfahrt nach Skopje. Abendessen in einem lokalen Restaurant und Übernachtung im Raum Skopje.

8. Tag Skopje – Zürich
Nach dem Frühstück Fahrt in das Umland von Skopje und Besuch des Matka-Canyons.
Wer dem hektischen Stadtleben entfliehen möchte, ist im Matka-Canyon genau richtig. Auf etwa 5.000 ha erstreckt sich um den Canyon eine wunderschöne Landschaft. Auf einem Spaziergang erleben Sie die Flora und Fauna aus nächster Nähe, wobei besonders die grosse Vielfalt an Schmetterlingen hervorzuheben ist. Danach Stadtbesichtigung von Skopje. Skopje ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Nordmazedoniens. Die Stadt wurde von den Römern unter dem Namen Scupi gegründet. Unter den Slaven expandierte die Stadt auf beiden Seiten des Flusses Vardar. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg verzeichnete die Stadt ein starkes Wachstum, welches jedoch von einem grossen Erdbeben 1963 gebremst wurde. Obwohl die Stadt zum Grossteil zerstört wurde, konnten beinahe alle Gebäude wiederaufgebaut werden. Im 21. Jahrhundert ist Skopje eine moderne, facettenreiche Metropole, die ihre Besucher auf das Wärmste willkommen heisst. Am Abend erfolgt der Transfer zum Flughafen von Skopje. Anschliessend Flug an Bord der SWISS nach Zürich (ab 20:25 / an 22:35 Uhr). Individuelle Heimreise.

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Preise pro Person in CHF25.09.20-02.10.20
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